Freitag, 3. Februar 2017

Q&A Was mache ich nach der Schule?

Vor eins, zwei Wochen habe ich euch gefragt, ob ihr nicht zufällig Fragen an mich hättet, da ich aufgrund der Schule nicht allzu viel Zeit in den Blog stecken könne. Die Fragen, die aufgetaucht sind, würde ich dir jetzt gerne beantworten, hihi




Wie bist du eigentlich zur Fotografie gekommen?


Vor zwei Jahren hatte ich in der Schule Projekttage. Es gab verschiedene Workshop. Ich entschied mich für den Workshop, wo man bei anderen Workshops fotografierte und am Schluss ein Fotobuch erstellte. Da mein Vater eine Nikond3100 besass nahm ich sie für den Workshop. Mein Vater hatte sich die Kamera gekauft, fotografierte allerdings nicht mehr so oft damit.

Während diesen Projekttagen entdeckte ich meine Leidenschaft zur Fotografie. Zwar hatte ich schon vorher mit einer kleinen Kamera fotografiert, aber so richtig zum Hobby wurde es erst nach diesen Projekttagen.

In diesen zwei Jahren hat sich einiges verändert. Ich zeige euch mal zwei Fotos. Das linke habe ich vor zwei Jahren geschossen, das rechte gerade erst kürzlich. Sicherlich wirst du ein Unterschied merken, hahaha.

Es gibt allerdings noch Vieles, was ich lernen kann. So verstehe ich im Moment noch gar nichts von Blende, hihi. Doch ich freue mich, dies alles lernen zu können



Was möchtest du nach der Schule machen?


Ich weiss nicht, wie es in deinem Land ist. Allerdings stehen einem hier in der Schweiz zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Nach der obligatorischen Schule von neun Jahren besucht man entweder das Gymnasium und studiert oder man beginnt eine Lehre.

Ich habe mich für eine Lehre als Buchhändlerin entschieden. Schon in diesem Sommer werde ich meine dreijährige Lehre starten.  Ich freue mich jetzt schon  darauf, da ich mich an meiner zukünftigen Arbeitsstelle megaaaa wohl fühle.



Wo siehst du dich in zehn Jahren?


Nun, momentan habe ich es so gesehen, dass ich zuerst eine Lehre als Buchhändlerin und danach in den Journalismus einsteige. Mal schauen, ob dies so klappt. In zehn Jahren kann vieles passieren.



Dies war's mit euren Fragen. Ich fände es noch interessant, wenn du die eine oder andere Frage in den Kommentaren beantworten würdest. Und falls du noch eine Frage an mich, dieser chaotischen Autorin dieses Blogs hast, dann nur her damit, hihi.


Mittwoch, 1. Februar 2017

Das Leben ist eine Reise

Ich habe mir ein kleines Büchlein von Sergio Bambaren mit Zitaten gekauft. Einige, welche mich zum Nachdenken gebracht oder inspiriert haben, stelle ich dir mit einigen Fotos vor.

Ich finde, ein leichter Koffer und ein Herz, das offen ist für Abenteuer, sind die Schlüssel zu einer erfolgreichen Reise- und auch zu einem erfolgreichen Leben.



Reisen ist eine gute art, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist.



Man muss alles drangeben, um aus seinem Leben etwas Einzigartiges zu machen und die kleinen Freuden geniessen, die jeder Tag bereithält.

Wenn man die Wahrheit sucht, ist das Leben der beste Lehrmeister.


Betrachte alles in seiner Gesamtheit. Verlier nie aus den Augen, was du erreichen wolltest, als du aufgebrochen bist.

Nur diejenigen, die es wagen, über ihre Grenzen hinauszugehen, können herausfinden, wie weit sie wirklich gehen können.




Sonntag, 29. Januar 2017

Mach die Grenzen von anderen nicht zu deinen Grenzen

"Ach, dies ist gar nicht möglich."
"Das kannst du nicht schaffen"
"Wir machen es so, weil es anders nicht geht."


Wie oft hast du solche Sätze schon gehört? Du hattest eine Idee, hast sie jemandem vorgeschlagen und dann kam eine dieser Antworten.
Für viele geht die Reise nach etwas Neuem genau dann zu Ende. Sie vertrauen darauf, dass es unmöglich ist und probieren ihre Idee, ihr Ziel gar nicht erst zu verwirklichen.

Wenn dir allerdings jemand sagt, dies sei nicht möglich, gilt dies nicht einfach nur für ihn selbst? Für die Person würde die Idee die Grenze der Möglichkeit überqueren. Doch seine Grenzen sind nicht deine, oder?


Wenn ich vor einem Jahr jemanden gefragt hätte, ob ich diesen einen Sänger um ein Interview bitten soll, hätte diese Person wahrscheinlich gesagt, dass ich es gar nicht erst versuchen solle, da ich es eh nicht schaffe ein Interview mit ihm zu organisieren. Hätte ich dann wirklich auf diese Person gehört, so hätte ich ihn tatsächlich nie interviewen können. Dabei kam es anders.

Nur weil es für andere unmöglich erscheint, sollte man sein Ziel nicht aufgeben. Hätten der Erfinder des Flugzeuges (Ka wer genau das ist, hüstl) auf die anderen gehört, als man ihm sagte, es sei unmöglich, so wäre es nie zu solch einer wichtigen Erfindung gekommen.


Also: Mach die Grenzen von anderen nicht zu deinen Grenzen!




Donnerstag, 26. Januar 2017

Zwischen Leben und Tod (Kurzgeschichte)

Gedankenverloren blicke ich aus dem Autofenster. Schneelandschaften, soweit das Auge reicht. Musik dröhnt durch meine Kopfhörer. „Shape of you“ von Ed Sheeran. Die Musik ist so laut, dass ich die Gespräche meiner Familie gar nicht wahrnehme. Ich fühle mich abgegrenzt in meiner kleinen Welt. Weg von all dem Stress. Einfach mal loslassen und sich frei fühlen.

Plötzlich übertönt ein lautes Quietschen meine Musik. Ich werde aus dem Sitz geschleudert. Schreie ertönen. Es sind meine Schreie. Die Musik verstummt. Ein helles Licht umschlingt mich wie eine Schlange. Geblendet vom Licht schliesse ich die Augen und falle nach hinten.




Stille herrscht. Keine Schreie mehr. Kein lautes Quietschen. Nichts. Absolute Stille. Vorsichtig öffne ich die Augen. Erst jetzt wird mir bewusst, dass ich gar nicht mehr im Auto sitze. Ich liege mitten im Schnee. Es ist eisig kalt. Sofort springe ich auf.

Ich blicke mich um. Wie um Himmels Willen bin ich hier hergekommen? Ich erinnere mich an nichts mehr. Einzig und allein die Erinnerung, welche ich am liebsten vergessen würde, haust in meinem Kopf.


Der Unfall!

Panisch blicke ich mich um. Mama, Papa! Ich schreie laut umher. Doch niemand scheint mich zu hören. Ich bin alleine. Ganz alleine in... ja wo bin ich überhaupt?

Alles ist unglaublich hell und verschneit. Es scheint, als habe diese Helligkeit die ganzen Farben verschluckt. Und ich stehe ganz alleine hier. In einem Pullover und Jeans. Ich schlinge meine Arme um meinen Oberkörper.

Ich muss jemanden suchen. Man muss vom Autounfall wissen. In langsamen Schritten stampfe ich durch den Schnee.



Meine Zähne klappern, während sich meine Füsse total taub anfühlen. Schon seit geräumiger Zeit folge ich dem Weg vor mir. Doch weit und breit scheint niemand zu sein. Meine Angst steigt immer mehr. Was mache ich hier? 

Plötzlich höre ich ein lautes Wiehern. Erschrocken drehe ich mich um und erblicke das schönste Pferd, welches ich je zu Augen bekommen habe. Anmutig trabt es durch den Schnee auf mich zu. Es erinnert mich an ein Einhorn. Nur dass das Horn fehlt.

Vor mir bleibt es stehen und senkt den Kopf. Vorsichtig strecke ich die Hand und streichle an der Stirn. Sichtlich genüsslich stupst es mich an. Ein leises Lachen entgleitet mir. 

"Du musst aufwachen"

Erschrocken sehe ich mich um. Abgesehen vom Pferd und mir erblicke ich niemand. Wer hat denn da... Erstaunt wandert mein Blick zum Pferd. Ich will schon etwas sagen, als plötzlich wieder dieses seltsame Licht erscheint und mich umschlingt. Ich kann das Pferd nicht mehr sehen. Meine Augen schliessen sich und ich falle erneuert nach hinten



"Schatz, wach auf! Ich bitte dich, wach doch endlich auf" Ich höre ein Schluchzen. Ich erkenne es sofort. 

Ich öffne die Augen und blicke in das verweinte Gesicht meiner Mutter. Als sie erkennt, dass ich wach bin, beugt sie sich runter und schlingt ihre Arme um mich.

"Was ist passiert, Mom", frage ich verwirrt. Sie blickt mich an. 

"Wir hatten eine Unfall. Der Pferdetransporter vor uns ist ins Rutschen gekommen und wir konnten nicht mehr bremsen. Du warst zwei Tage im Komma, obwohl dir nichts zu fehlen scheint", schluchzt sie. "Wurde noch jemand verletzt?"

"Das Pferd im Transporter kam ums Leben."