Dienstag, 2. Februar 2016

Interview mit Tanja Kummer

Heyyyy
Heute habe ich wieder ein etwas anderer Post. Und zwar möchte ich euch heute das erste Interview im Jahr 2016 präsentieren, da ich nämlich Tanja Kummer getroffen und sie mit Fragen zu gelöchert habe. Tanja Kummer ist Buchautorin und ich fand, dass sie perfekt zu meinem Blog passen würde. 
Vielen Dank für das Interview und herzlich willkommen auf meinem Blog, Tanja.


1. Was bedeutet Schreiben für dich? 

Hmm, das ist noch schwierig, da sich das im Laufe des Lebens ziemlich veränderte. Früher war es einfach immer das gewesen, was ich am liebsten tat. Die Zeiten haben sich nun doch verändert. Früher konntest du auch ohne Erfahrungen Texte bei Zeitungen und Zeitschriften einschicken. Deshalb wurde es bei mir sehr schnell ernst und konnte ein Beruf werden. Verlage suchten immer Leute. Hinzu kam, dass das Überangebot noch nicht vorhanden war. Für mich ist Schreiben schon wie…. eine Gedankenwelt, welche ich auf das Papier bringe. Sehr oft schreibe ich auch Dinge nieder, welche schon lange in meinem Kopf sind, man sie jedoch nicht so schreiben kann, wie sie gerade im Kopf sind

2. Wie entstehen bei dir Ideen, welche zum Schreiben anregen?


Zum einen habe ich Aufträge. Da habe ich mit meiner Fantasie nicht so eine grosse Reichweite. Doch wenn es um meine eigenen Bücher geht, ist es natürlich etwas anderes. Mich interessieren Menschen. Und vorallem auch das Leben in der Schweiz. Ich wollte dies eigentlich nie richtig. Jedoch habe ich gemerkt, dass ich nie ein Historischer Roman oder so in der Art schreiben könnte. Also, ich schreibe schon eher über Alltagsthemen.

 
3. Hast du Tipps für junge Leute, welche auch gerne Schreiben?


Ich gab wirklich lange Schule an Erwachsenen und jungen Leute. Schlussendlich gibt es tausende von Tipps. Bei allen, welche es nicht erreichen zu schreiben, liegt es daran, dass sie gar nicht erst schreiben. Denn man kann nicht kommen und denken, dass man auch einen Besteller schreiben will und auf die Frage, wie oft man schriebe, antwortet: „Ja einen Abend manchmal.“ Mein Tipp ist da wirklich, dass man es einfach durchzieht, wenn man schreiben will. Dies ist eigentlich ziemlich hart, da dieser Beruf ja eigentlich ziemlich einsam ist. Denn du  bist nur mit dir.
Also ich finde Schreiben nicht ganz einfach.

4. Was ist dir wichtig, wenn du einen Text liest? 

Dass er authentisch ist. Ich mag es, wenn in einem Text die Sprache und der Inhalt zusammen passten. So mag ich es zum Beispiel nicht, wenn man eine Geschichte aus der Schweiz erzählt, man jedoch merkt, dass der Verlag aus Deutschland kommt, da die Schweizer Begriffe extra ins Hochdeutsch übersetzt wurden. 

5. Du brauchtest für dein Buch "Sicher ist sicher ist sicher" sehr lange. Gab es in dieser Zeit auch negative Momente?

Ich war während diesen sieben, acht Jahre wirklich lange am Buch dran. Da gab es eigentlich nichts Negatives. Nervig wurde es eigentlich erst, als ich am Ende, das Buch immer wieder lesen musste, um Fehler zu korrigieren. Dies hatte mich wirklich gestresst. Zudem es im letzten Sommer sehr heiss war und ich in der Dachwohnung sass und am Buch feilte. Und dies war wirklich nicht mehr lustig.



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6. Was ist es für ein Gefühl, wenn man ein eigenes Buch in den Händen hält?


Ehrlich gesagt, finde ich es nicht mehr so wahnsinnig aufregend. Denn es ist mein Beruf. Ich arbeite ja auch in einem Restaurant. Und ich habe genau so viel Freude, wenn mich die Gäste anstrahlen, wie wenn ich mein Buch in den Händen halte. Es ist ein Meilenstein, doch ich wache nicht jeden Tag auf und denke daran.

7. Was möchtest du in Zukunft alles noch erreichen?
 

Nun, ich habe zwei Ideen für Bücher, Romane, welche ich sehr interessant finde. Da bin ich nun im Kopf etwas am herum balancieren. Jedoch werden in nächster Zeit keine Bücher heraus kommen, da ich im Moment gar keine Kraft dazu habe. Ich habe mich jedoch wegen einer möglichen Verfilmung zum Buch, mit jemandem getroffen. Dies wäre natürlich auch ein Thema. 

8. Hast du ein Lieblingsbuch?

Nein, ich glaube eher nicht. Nun, es ist auch ziemlich schwierig, da ich jahrelang Buchtipps für das Radio gab. In dieser Zeit musste ich dann so viel lesen, sodass es wirklich viele Bücher gab, welche mir gefielen. Jedoch gab es nicht das eine Buch.

9. Beschreibe dich doch mal mit drei Adjektiven

Ähm… Ich bin fleissig, … sehr nachdenklich und ich glaube auch sehr fantasievoll. 

10. Hiermit wären wir ans Ende des Interviews angekommen. Gibt es noch irgendetwas, was dir auf der Zunge liegt?

Eigentlich nicht. Denn ich finde, dass du einen breiten Rahmen abgedeckt hast.


 
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 Nun wären wir auch ans Ende des Interview angekommen. Ich hoffe, dass es euch gefallen hat. Würdet ihr gerne eine Review zu ihrem Buch "Sicher ist sicher ist sicher" lesen? 


Bis bald
Cleo
PS: Ich entschuldige mich, dass die Fotos nicht von mir sind. Doch ich habe beim Interview völlig vergessen noch zu fotografieren. So etwas kann ja nur mir passieren, hihi
 

 




Kommentare:

  1. Ein sehr schönes Interview :)
    xx Katha
    showthestyle.blogspot.com

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  2. Ein sehr schönes Interview und es passt wirklich perfekt zu deinem Blog :)
    Auf meinem Blog läuft gerade ein Beauty Giveaway, es würde mich freuen, wenn du mitmachst :*
    Liebste Grüße,
    Amira von Ami Coco
    *HUGE BEAUTY GIVEAWAY*

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